Fotostrecke • 25.09.2017

So kann Shopdesign aussehen: Angermaier Trachten in München

Dirndl und Lederhosen in ansprechender Kulisse

Das Münchner Oktoberfest zeigt sie immer wieder: die trendigsten Dirndl und Lederhosen. Einer der Stores, in denen sich die Trachtenfans ausstatten, sind die Geschäfte der Angermaier Trachtenmode. Und da diese Kleidungsstücke in sich schon die urige Tradition in enger Verbundenheit zur Natur widerspiegeln, knüpft auch das Design der Stores hier an.

Baumstamm im Store
Quelle: visual & concepts

Hirschleder, Holz und Stahl sind die Materialien, die Shopdesignerin Sabine Rohs von visual & concepts in München verwendet hat. Von der Theke bis zu den Vorhängen sind die Möbel mit Leder bezogen. Zwar wirkt die unbearbeitete Version optisch naturbelassener, dennoch stellte sich die Arbeit mit dem Material als zu aufwendig heraus, weshalb die neueren Theken der Angermaier Stores mit einem helleren, bearbeiteten Leder bespannt wurden. 

Im Eröffnungsjahr 2012 der ersten Filiale in Rosenthal wurden ganze Baumstämme als Dekorations- und Regalelemente eingesetzt. Was heute häufiger als Designelement genutzt wird, war zu der Zeit noch ungewöhnlich. Und der Transport mitten in der Fußgängerzone stellte die Ladenbauer zudem vor große Herausforderungen. Fünf Männer hievten einen Stamm. Um die Baumstämme im Store zu befestigen, wurden passgenaue Metallfüße gebaut. Millimeterarbeit war gefragt.

Angermaier Store
Quelle: visual & concepts
Garderobe mit Baumstämmen
Quelle: visual & concepts

Eine interessante Entwicklung: Unter der Einwirkung der früher eingesetzten Halogenleuchten veränderte sich das eingesetzte Holz stark – es verlor sogar seine Rinde. Durch die neue LED-Technologie wird das Interieur dagegen geschont.

Photo
Quelle: visual & concepts

Absolute Hingucker: Die Schuhpräsentation an den Wänden in Holzscheiben, die aus dem Stamm geschnitten und ausgehöhlt wurden. Die darin angebrachten LED-Stripes beleuchten die Schuhe darin.

Goldwand
Quelle: visual & concepts

Hauchdünnes Blattgold ziert die Wand im Hauptgeschäft auf der Landsberger Straße. Hierfür wurde die Künstlerin Eva Kunze vom Studio Alina Cesár für Wandmalerei in München engagiert. Warm wird das Licht reflektiert und erzeugt einen hochwertigen Look.

Hutablage
Quelle: visual & concepts

Der Bereich der Männer ist in Grau gehalten, die Frauen in Weiß. Bei den Frauen ziert eine wolkenförmige Lampe den Thekenbereich, bei den Männern eine fächerförmige.

Angermaier Store Herrenabteilung
Quelle: visual & concepts
Photo
Quelle: visual & concepts

Sicherer Akzent: Durch die Vorgeschichte des Ladengeschäfts befand sich ein Tresor im Untergeschoss, der zum „Schuhtresor“ umfunktioniert wurde.

Schuhbank
Quelle: visual & concepts
Schuhtresor mit Schuhen hinter Gitterstäben
Quelle: visual & concepts

Dezentes bis auffälliges Branding. Von den Treppenstufen bis hin zum bestickten Vorhang in der Umkleidekabine.

Treppenstufen mit Angermaier Branding
Quelle: visual & concepts
Vorhang Geweih
Quelle: visual & concepts

Vom leeren Raum zum fertigen Store: Einige Bilder des Making of …

Blick hinter die Kulissen

Autor: Natascha Mörs, iXtenso

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