News • 05.10.2020

Transport- und Logistikbranche: Wearables und IoT gefragt

Studie zeigt: Jedes zweite Transport- und Logistikunternehmen hat Handhelds durch Wearables ersetzt

Zwei Logistik-Mitarbeiter im Lager
Quelle: PantherMedia / halfpoint

Ob smarte Headsets, mit Scannern versehene Handschuhe oder Wearables wie Smart Watches oder gar Helme – neue Technologien und IoT-Geräte erhöhen bereits heute die Effizienz im Transport- und Logistiksektor (T&L). So bekräftigen im Rahmen einer internationalen SOTI-Studie [1] mehr als die Hälfte der befragten Führungskräfte aus der T&L-Branche, dass ihre Unternehmen bereits Handheld-Geräte durch Wearables ersetzt haben. Insbesondere größere Unternehmen aus dem T&L-Sektor – mit 5.000 bis 10.000 Mitarbeitern – setzen vermehrt auf Wearables (72 Prozent).

Mehr als zwei Drittel der befragten Unternehmen (68 Prozent; weltweit und in Deutschland) bestätigen die Aussage, dass Wearables bei Routine-Aufgaben Zeit sparen. Bei Unternehmen mit mehr als 1.000 Mitarbeitern fiel der Anteil mit 77 Prozent deutlich höher aus. Knapp zwei Drittel (64 Prozent) stimmen zu, dass Wearables kosteneffizienter als Handhelds sind – deutschlandweit war die Zustimmung mit 62 Prozent ähnlich hoch. Bei Unternehmen mit 5.000 bis 10.000 Mitarbeitern sind es mehr als drei Viertel aller Befragten (78 Prozent), die dieser Aussage zustimmen. Dementsprechend wollen in den kommenden eineinhalb Jahren sowohl weltweit als auch deutschlandweit fast drei Viertel (74 Prozent) der Befragten aus dem T&L-Sektor in mobile Geräte, Wearables und IoT-Geräte investieren.

Das Bewusstsein für mobile und IoT-Geräte innerhalb der Transport- und Logistikbranche ist laut der SOTI-Studie ausgesprochen hoch: Von den befragten Unternehmen nutzen bereits

  • 65 Prozent Temperatursensoren,
  • 63 Prozent Freihand-Barcode-Lesegeräte,
  • 59 Prozent Kameras zur Gegenstandserkennung, für den Fußgängerverkehr sowie zur Texterkennung,
  • 53 Prozent Technologien zur Ermüdungsüberwachung,
  • 53 Prozent Smartwatches,
  • 34 Prozent Logistikdrohnen.

„Unsere Studie zeigt, dass in der Transport- und Logistikbranche immer mehr Wearables zum Einsatz kommen. Wie bei allen Systemen mit Zugang zum Internet ist es auch bei Wearables entscheidend, dass Unternehmen die umfassende Kontrolle über die Vielzahl der im Einsatz befindlichen Geräte behalten“, so Stefan Mennecke, Vice President of Sales Central & Eastern Europe bei SOTI. „Mit der End-to-End-Lösung SOTI Connect erhalten Unternehmensverantwortliche komplette Transparenz und Managementfunktionalität über alle IoT-Geräte und Wearables.“

SOTI Connect unterstützt IoT-Devices und Wearables

SOTI Connect ist eine datengesteuerte IoT-Management-Lösung für große Unternehmen, die entscheidende Hindernisse bei der Umsetzung von IoT-Initiativen beseitigt und die Umsetzung eines effizienten Gerätemanagement-Konzepts ermöglicht. Dabei wird die einfache und zentrale Verwaltung industrieller und mobiler Geräte mit beschränktem Zugriff über einen einzigen Kontrollpunkt gewährleistet. Neue, IoT-fähige Geräte werden schnell unterstützt, konfiguriert und bereitgestellt, sobald das Gerät für die Verwendung mit SOTI Connect zertifiziert wurde. Managed Service Provider sind dadurch in der Lage, den kostspieligen und zeitaufwändigen Versand fehlerhafter IoT-Geräte an den technischen Support für Wartungszwecke zu vermeiden. Durch Fernzugriff auf das Gerät – von jedem Ort der Welt aus – identifiziert SOTI Connect vollkommen automatisiert etwaige technische Probleme, erstellt Protokolle und führt Updates sowie Reparaturen durch. Auf diese Weise können Unternehmen jeder Branche – ob Einzelhandel, Gesundheitswesen, Logistik, Kunden- oder auch Notdienste – mit SOTI Connect die Gesamtbetriebskosten ihres IoT-Netzwerkes senken.

Die Studie „The Last Mile Sprint: State of Mobility in Transportation and Logistics“ kann hier heruntergeladen werden. 

Quelle: SOTI

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