Was sich ändert
Ab dem 25. August 2026 können Kund*innen im Onlineshop von dm mit Wero bezahlen. Die Bezahllösung tritt neben die bereits integrierten Verfahren Kreditkarte, Klarna, Apple Pay und PayPal.
Einer der Gründe für die Einführung könnte die einfache Bankanbindung sein. Dies nannte schon Decathlon vor kurzem zum Start mit Wero als Begründung. Finanzchef Martin Dallmeier nennt die einfache Bankanbindung als Grund für die Entscheidung. Bei dm geht's ebenso wie beim Sportartikelhersteller erstmal online los, aber die Bezahlmethode käme auf lange Sicht auch in Filialen in Betracht.
Das Verfahren und der Markt
Wero geht auf die European Payments Initiative zurück, einen Zusammenschluss europäischer Banken. Das Ziel ist eine europäische Alternative zu PayPal, Visa und Mastercard. Zahlungen werden direkt zwischen Konten abgewickelt.
Für den Handel sind die Gebühren ein Argument: Wero liegt nach Angaben der Initiative deutlich unter den Sätzen von PayPal, wo durchschnittlich 1,94 Prozent anfallen.
Die Größenverhältnisse sind allerdings deutlich. Die EPI zählt bislang deutlich weniger Konten und liegt (noch) im einstelligen Millionenbereich. Millionen angelegte Konten. PayPal kommt in Deutschland auf 39 Millionen Nutzer*innen. Decathlon hat es vorgemacht, dm beginnt nächste Woche und auch Lidl eine Allianz mit Wero angekündigt.







