
Der Last-Mile-Anbieter Myflexbox hat mit einer neuen Paketstation in Rostock die Marke von 1.000 Städten und Gemeinden in seinem Netzwerk erreicht.
Der Standort am Seelotsenring 14 ist gemeinsam mit der Wohnungsgesellschaft WIRO entstanden.
Über 2.700 Stationen in zwei Ländern
Nach Unternehmensangaben ist Myflexbox inzwischen in mehr als 800 deutschen Städten und Gemeinden vertreten, in Österreich kommen über 270 hinzu. Das Netzwerk umfasst den Angaben zufolge über 2.700 Paketstationen. Das Unternehmen besteht seit 2018.
Offener Ansatz statt geschlossener Systeme
Anders als bei geschlossenen Systemen einzelner Paketdienste nutzen bei Myflexbox mehrere Logistikunternehmen dieselbe Infrastruktur. Das Unternehmen argumentiert, eine gemeinsam genutzte Station nutze wertvollen urbanen Raum effizienter und eröffne zugleich mehr Menschen den Zugang zu flexiblen Zustelloptionen.
An den Stationen können Sendungen rund um die Uhr empfangen, versendet und retourniert werden. Neben DPD, GLS, UPS und FedEx ist seit Kurzem auch Amazon an das Netzwerk angebunden.
„Was 2018 in Salzburg begonnen hat, ist heute die größte offene Infrastruktur für die Letzte Meile in Deutschland und Österreich", sagt Jonathan Grothaus, CEO und Gründer von Myflexbox. Dass immer mehr Dienstleister angebunden seien, zeige: Offene Paketinfrastruktur sei kein Nischenthema mehr, sondern ein relevanter Smart-City-Baustein.
Handelsflächen als Standortpartner
Der Ausbau läuft über Standortpartnerschaften. Neben Wohnungsunternehmen und Kommunen nennt Myflexbox ausdrücklich Einzelhändler und Tankstellen als Partner. Wer Fläche bereitstellt, erhält laut Unternehmen eine Standortmiete und kann Bewohner*innen, Kundschaft oder Besucher*innen einen zusätzlichen Service anbieten.







