Produkt • 13.07.2016

CRM-Software im Überblick

Orientierung im Software-Dschungel verschafft eine Grafik von Merifond

Foto: CRM-Software im Überblick
Quelle: Merifond

Von einer Ein-Personen-GmbH bis zum Großkonzern – ein CRM-System lohnt sich immer, wenn es zu den unternehmerischen Bedürfnissen passt. Die Herausforderung besteht zunächst jedoch darin, aus den unzähligen Angeboten auf dem Softwaremarkt die optimale Lösung für das eigene Unternehmen zu finden. Zu den Anforderungen, die die Auswahl des passenden Systems bestimmen, gehören vor allem die Anzahl der zukünftigen Anwender sowie der zu verwaltenden Kundendaten, aber auch die gewünschten Leistungen und natürlich das vorhandene Budget. Merifond, Dienstleister für Kundenbeziehungsmanagement, stellt die CRM-Lösungen in einer Grafik vor.

In der Grafik wurden zwei grundlegende Dimensionen von CRM-Systemen aufbereitet, die Unternehmern eine erste Orientierung geben sollen. Zum einen ist auf der vertikalen Ebene die Größe der CRM-Lösungen dargestellt, während horizontal die Leistungsbandbreite und Spezialisierungen zusammengefasst sind. So kann sich jeder Unternehmer schnell einen Überblick verschaffen, welche CRM-Softwareart am besten zu der Größe seines Unternehmens und seinen Anforderungen passt. Nachfolgend werden die Systeme kurz vorgestellt:

1. Die Desktop-Lösung – der Solospieler

Die Desktop-Lösung ist eines der einfachsten Tools: Die CRM-Software muss nur auf dem entsprechenden Rechner installiert und die Kundendaten manuell ins System eingetragen werden. Geeignet ist diese CRM-Lösung für ein kleines Unternehmen, bei welchem ein Anwender bis zu 1.000 Kundenkontakte verwalten soll. So kann bspw. ein Weinhändler alle Daten, Informationen und Weinvorlieben seiner Kunden zeitlich und inhaltlich leicht protokollieren, gesendete oder erhaltene Dokumente abspeichern und diese schnell auf einen Klick wiederfinden. Gleichzeitig schont diese Variante das Budget, da eine professionelle Desktop-Lösung bereits für unter 500 Euro zu erhalten ist.

2. Die Workgroup-Lösung – der Teamplayer

Die Workgroup-Lösung erlaubt über zehn Anwendern gleichzeitig mehrere tausend Kundenkontakte zu pflegen. Geeignet ist das System für ein Unternehmen mit 5 bis 20 Anwendern, die verschiedene Themen- oder Dienstbereiche abdecken. Wenn z. B. in einem Finanzberatungsunternehmen ein Mitarbeiter einen Kunden im Bereich Versicherung betreut hat und ein anderer Kollege mit dem gleichen Kunden im Bereich Hauskauf in Kontakt tritt, kann über die Workgroup CRM-Lösung innerhalb der Firma auf alle bereits gesammelten Daten zugegriffen werden. Dadurch wird von vornherein viel besser auf die Bedürfnisse des Kunden eingegangen. Für die Workgroup-Variante müssen weniger als 2.000 Euro einmalig pro Arbeitsplatz einkalkuliert werden.

3. Die Web/Cloud-Lösung – der Flexible

Die Web/Cloud-Lösung lohnt sich sowohl bei ein paar bis ca. 1.000 Anwendern und erlaubt die Verwaltung von unbegrenzt vielen Kundenkontakten. Die Anwender können mobil, von verschiedenen Orten aus und somit sehr flexibel auf das System zugreifen, sodass es sich für ein überregional oder international operierendes Unternehmen, bspw. aus der IT-Branche, bestens eignet. Die Web/Cloud-Lösung kann bereits über eine gewisse Automation verfügen. Es können z. B. E-Mail-Kundenanfragen von der Software auf Stichworte durchsucht und direkt an die richtigen Ansprechpartner geleitet oder Geburtstags-E-Mails automatisch verschickt werden. Im Gegensatz zu den beiden anderen CRM-Lösungen wird die Web/Cloud-Lösung nicht gekauft, sondern gemietet. Eine solche „Software as a Service“ (SaaS) ist deutlich schneller einsatzfähig als Workgroup-Lösungen oder Konzernlösungen und die Einrichtungskosten sind geringer. Hier fallen dafür laufende Kosten an, die monatlich pro Arbeitsplatz bei unter 20,00 Euro liegen können.

4. Die Konzernlösung – der Alleskönner

Die Konzernlösung bietet sich bei einem Großkonzern, z. B. einem internationalen Automobilunternehmen, mit zahlreichen Filialen und sehr vielen Kundenkontakten sowohl im B2B- als auch im B2C-Bereich an. Die Konzernlösung gilt als der Alleskönner unter den CRM-Systemen: Alle Prozesse, die innerhalb des Unternehmens etwas mit dem Kundenkontakt zu tun haben, werden in der Konzernlösung verwaltet. Zudem können interne Prozesse rund um den Service und die Verwaltung, wie zum Beispiel die Kaufhistorie der Kunden, die Serviceintervall-Daten von Fahrzeugen oder filialbasierte Marketing-Direkt-Kommunikation, über die Software betreut werden. Hier werden häufig spezialisierte CRM-Lösungen – d.h. Subsysteme, die von den einzelnen Abteilungen genutzt werden – operativ eingesetzt und die gesammelten Daten in dem zentralen CRM-System gebündelt abgespeichert. Die monatlichen Kosten pro Arbeitsplatz können je nach Leistungsbandbreite deutlich höher ausfallen.

Erfolgreiches CRM-Marketing durch Kombination

Um die im CRM-System verwalteten Daten für konkrete Marketingaktionen nutzen zu können, ist die Verwendung von spezialisierten Werkzeugen vonnöten. In der Merifond-Grafik sind in grünen Feldern beispielhaft Tools für Online-Marketing, Kommunikation/Automation und Business Intelligence/Analytics dargestellt. Der Unternehmer kann diese Werkzeuge auch separat, d. h. unabhängig von der CRM-Software einsetzen, aber in der Kombination mit den Daten aus den CRM-Systemen eröffnet sich ein viel größeres Spektrum an Möglichkeiten im Online-Marketing und die Kundenansprache kann viel gezielter erfolgen. „Als Berater mit langjähriger Expertise im Bereich CRM/ CXM haben wir die Erfahrung gemacht, dass für viele Unternehmen die optimale Lösung eine Kombination aus der Web/Cloud-Lösung und den Marketing-Werkzeugen darstellt,“ sagt Dirk Simon, der CXM-Experte von Merifond. „Eine Web/Cloud-Lösung lässt sich dank seiner Bandbreite sowohl in einem kleinen als auch sehr großen Unternehmen einsetzen. Gleichzeitig bleiben die Kosten für das Unternehmen moderat und im Zusammenspiel mit den verschiedenen Marketing-Werkzeugen können viele Anforderungen an das heutige Online-Marketing erfüllt werden. Daher haben wir die DMforce CXM Suite entwickelt. Diese SaaS-Lösung enthält zahlreiche Marketing- und Automations-Werkzeuge sowie umfassende Analysemöglichkeiten und lässt sich dank komplett offenen Schnittstellen problemlos in die Systemlandschaft eines Unternehmens integrieren. Es ist eine individuell anpassbare Konzernlösung zu Web/Cloud-Preisen“, erklärt Dirk Simon.

 

Quelle: Merifond

Weitere Beiträge zum Thema:

Beliebte Beiträge:

Thumbnail-Foto: Self-Scanning im Supermarkt
17.03.2022   #Mobile Shopping #Self-Checkout-Systeme

Self-Scanning im Supermarkt

Mit reibungslosen Abläufen zum smarten Einkaufserlebnis

Beim Self-Scanning erfassen Kunden ihre Waren im Geschäft per App, über die dann auch die Bezahlung läuft – ohne Halt an der Kasse. Vorausgesetzt, dass alle Produkte entsprechend mit Barcodes gekennzeichnet und in das ...

Thumbnail-Foto: Scan & Go ist ein Multitalent für Retailer und Kund*innen...
17.03.2022   #Kundenzufriedenheit #Self-Checkout-Systeme

Scan & Go ist ein Multitalent für Retailer und Kund*innen

Wie du die Smartphones deiner Kundschaft für Verkauf, Marketing und ein bequemes Einkaufserlebnis nutzen kannst

Am 16. März haben wir für dich ein weiteres pikantes Gericht als Kostprobe für die Möglichkeiten, Vorteile und Herausforderungen von Scan & Go-Diensten vorbereitet.Mit vielen treffenden Fragen unseres Publikums und dem ...

Thumbnail-Foto: „Amazon Go“ oder „Amazon No“?
07.02.2022   #stationärer Einzelhandel #Self-Checkout-Systeme

„Amazon Go“ oder „Amazon No“?

Unser iXtenso-Redakteur testet einen „Just-Walk-Out-Store“ von Amazon in Chicago

Geht Amazons ehrgeiziges Projekt "Amazon Go" still und leise unter? Oder steht es kurz davor sich durchzusetzen und allgegenwärtig zu werden?Antworten auf diese Fragen versuchte ich in einer Filiale in Chicago zu finden.  ...

Thumbnail-Foto: Generation Z: Wie Einzelhändler die Mitarbeiter von morgen einbinden...
17.01.2022   #Personalmanagement #Personaleinsatzplanung

Generation Z: Wie Einzelhändler die Mitarbeiter von morgen einbinden

Was die Generation Z auszeichnet, ist ihre hohe Kompetenz im Umgang mit mobilen Technologien

Immer mehr Menschen der Generation Z (Gen Z) sind inzwischen auch als Mitarbeiter im Einzelhandel tätig. Der Begriff Generation Z bezeichnet Personen, die zwischen den Jahren 1996 und 2009 geboren wurden. Dazu gehören 13,7 Prozent der ...

Thumbnail-Foto: Das kassenlose Einkaufen kommt nach Deutschland – sind die Kunden...
10.03.2022   #Kundenzufriedenheit #Coronavirus

Das kassenlose Einkaufen kommt nach Deutschland – sind die Kunden bereit dafür?

Capterra befragt Verbraucher nach Interesse und Bedenken rund um das Thema kassenloses Einkaufen

Immer mehr Einzelhändler testen Konzepte für kassenlose Filialen. Rewe Pick and Go oder sogar Aldi setzt künftig auf den Trend des kassenlosen Einkaufens. Doch wie stehen deutsche Verbraucher dazu, wie viele sind interessiert und ...

Thumbnail-Foto: EUROCIS 2022: Electronic Shelf Labels – Elektronisch ausgezeichnet...
04.12.2021   #Tech in Retail #elektronische Regaletiketten

EUROCIS 2022: Electronic Shelf Labels – Elektronisch ausgezeichnet

Digitale Preise erobern die Fläche

Immer mehr Händler erproben elektronische Regaletiketten. Warum? Mehr Tempo bei Preiswechseln und weniger Handarbeit fürs Personal sind nur zwei der mannigfaltigen Gründe.Die EuroCIS vom 15.-17. Februar 2022 in Düsseldorf, zeigt ...

Thumbnail-Foto: Store-Management: Smarter mit Smartphone!
14.03.2022   #Digitalisierung #Mobile Datenerfassung (MDE)

Store-Management: Smarter mit Smartphone!

EuroCIS vom 31. Mai bis 02. Juni 2022 in Düsseldorf

Immer mehr Handelsunternehmen statten das Filialpersonal mit Mobilgeräten aus. Den Trend zum Smartphone oder smarten Mobile Devices, die fast wie Smartphones funktionieren, wird auch die EuroCIS, The Leading Trade Fair for Retail Technology, ...

Thumbnail-Foto: Erste „Pick&Go“-Filiale von Netto Marken-Discount in München...
17.12.2021   #Self-Checkout-Systeme #App

Erste „Pick&Go“-Filiale von Netto Marken-Discount in München

Ohne Kasse: Netto revolutioniert das Einkaufen

Decken-Sensoren, smarte Regaltechnologie sowie mehrere Mini-PCs und Servereinheiten ermöglichen in der neuen Pilot-Filiale von Netto Marken-Discount ein komplett autonomes Einkaufen ohne Kassen.Netto testet als erster Lebensmitteldiscounter ...

Thumbnail-Foto: Self-Scanning setzt sich im stationären Handel durch...
10.01.2022   #Coronavirus #Self-Checkout-Systeme

Self-Scanning setzt sich im stationären Handel durch

Interview mit Thomas Rausch von GLORY Deutschland

Im Juli letzten Jahres haben wir Thomas Rausch, Sales Director beim Payment-Experten GLORY gefragt, welchen Einfluss die Corona-Pandemie auf den Handel hat. Heute möchten wir wissen, welche Veränderungen die Pandemie im Handel mit ...

Thumbnail-Foto: Können POS-Drucker mehr als nur Bondruck?
23.03.2022   #stationärer Einzelhandel #Drucker

Können POS-Drucker mehr als nur Bondruck?

Kaum ein Unternehmen kommt ohne Point-of-Sale-Drucker aus - und in den kleinen Geräten kann mehr stecken als nur ein Drucker für Bons.

Da wir in unserer digitalen Welt mit vielen verschiedenen Technologien arbeiten, sollten auch unsere Geräte in der Lage sein, eine Vielzahl von Aufgaben zu erfüllen – und das gilt auch für POS-Drucker. Citizen Systems hat ...

Anbieter

Talon.One
Talon.One
Wiener Strasse 10
10999 Berlin
EuroShop
EuroShop
Stockumer Kirchstraße 61
40474 Düsseldorf
Brother International GmbH
Brother International GmbH
Konrad-Adenauer-Allee 1-11
61118 Bad Vilbel
Remira GmbH
Remira GmbH
Konrad-Zuse-Str. 3
44801 Bochum
SALTO Systems GmbH
SALTO Systems GmbH
Schwelmer Str. 245
42389 Wuppertal
Citizen Systems Europe GmbH
Citizen Systems Europe GmbH
Otto-Hirsch-Brücken 17
70329 Stuttgart
Axis Communications GmbH
Axis Communications GmbH
Adalperostraße 86
85737 Ismaning
salsify
salsify
7 rue de Madrid
75008 Paris
Reflexis Systems GmbH
Reflexis Systems GmbH
Kokkolastr. 5-7
40882 Ratingen
GMO Registry, Inc.
GMO Registry, Inc.
Cerulean Tower, 26-1 / Sakuragaoka-cho, Shibuya-ku,
150-8512 Tokyo