News • 14.03.2022

Store-Management: Smarter mit Smartphone!

EuroCIS vom 31. Mai bis 02. Juni 2022 in Düsseldorf

Eine Person mit einem Smartphone und einer Smartwatch...
Quelle: Messe Düsseldorf / ctillmann

Immer mehr Handelsunternehmen statten das Filialpersonal mit Mobilgeräten aus. Den Trend zum Smartphone oder smarten Mobile Devices, die fast wie Smartphones funktionieren, wird auch die EuroCIS, The Leading Trade Fair for Retail Technology, vom 31. Mai bis 02. Juni 2022 in Düsseldorf, eindrucksvoll widerspiegeln. Bestückt mit professionellen Apps aus der Cloud sorgen die neuen mobilen Multifunktionsgeräte für effiziente Prozesse, besseren Kundenservice und nicht zuletzt für zufriedene Mitarbeiter.

Mobile Datenerfassung (MDE) hat sich im Handel etabliert: 85 Prozent aller Unternehmen nutzen mobile Geräte für zahlreiche Prozesse rund um Verkauf, Logistik und Organisation, so das Ergebnis einer Studie des EHI Retail Institute. Vor allem Smartphones sind aktuell auf dem Vormarsch: „Tablets und Smart-phones werden inzwischen bei der Mehrheit der Unternehmen zusätzlich zum klassischen MDE-Gerät eingesetzt“, sagt Ulrich Spaan, Senior Vice President des EHI. Mehr als jedes zehnte Unternehmen verzichtet laut Umfrage sogar vollständig auf klassische MDE-Geräte.

Christian Brand, Leiter Marketing bei der Bütema AG kann diese Entwicklung bestätigen: „Der Trend geht eindeutig zum Smartphone“, sagt er. Bütema bietet mobile ERP-Lösungen für den Fashion- und Lifestylehandel sowie für den Großhandel an. In puncto Hardware haben die Kunden dabei freie Wahl zwischen herkömmlichen Smartphones oder professionellen MDE-Geräten, beispielsweise von Datalogic, Denso, Honeywell oder Zebra. „Grundsätzlich unterstützt unsere Software alle gängigen Formate, also auch Tablets“, erläutert Brand.

Leichte Geräte für schnelle Abfragen

Wichtiger Pluspunkt einer mobilen ERP-Lösung: Durch die Möglichkeit beispielsweise Bestandsabfragen oder Nachbestellungen mobil per Smartphone auszuführen, bleiben Verkaufsmitarbeiter für den Kunden präsent. Herkömmliche Smartphones böten gerade auf der Fläche oft Vorteile gegenüber klassischen MDE-Geräten, da sie weniger wiegen und sich oft besser in der Tasche verstauen lassen, so Christian Brand. Aber auch „rugged“ Devices für den Gebrauch in rauer Arbeitsumgebung wie Lager oder Logistik seien heute oft mit aktuellen mobilen Betriebssystemen bestückt und könnten fast wie Smartphones genutzt werden.

Ausgestattet mit mobilem Betriebssystem, großen Farbdisplays, Datenverbindungen und Kamera ergeben sich erweiterte Einsatzmöglichkeiten für die neue smarte Generation von Mobilgeräten. So hat beispielsweise Bütema seine mobile ERP-Lösung „Instore Assistant“ vor kurzem um eine Telefon-, Chat- und Video-Funktion erweitert, ähnlich wie es die Mitarbeiter von privaten Messenger-Apps auf dem Smartphone gewohnt sind. Anstehende Arbeitsaufträge wie beispielsweise Artikel umlagern, Click & Reserve-Bestellungen vorbereiten oder stornierte Artikel wegräumen, müssen jetzt nicht mehr in der Aufgabenübersicht abgerufen werden. Vielmehr können sich Mitarbeiter über offene und erledigte Tasks jetzt optional noch schneller und komfortabler per Messenger abstimmen.

Smart-Geräte im Vorteil gegenüber E-Mail und Intranet

„Wir sehen einen eindeutigen Trend zum vernetzten Mitarbeiter“, bestätigt auch Christoph Saalmann vom Software-Hersteller Reflexis. Der Anbieter von Echtzeit-Lösungen zur Betriebs- und Personalverwaltung gehört seit 2020 zu Zebra Technologies, einem der führenden Hersteller von MDE-Hardware. Im Gegen-satz zu Emails oder Intranet ermöglichen mobile Apps eine effiziente, transparente 2-Wege-Kommunikation. Mitarbeiter können sich schnell und zielgerichtet über anstehende Aufgaben informieren, Führungskräfte sehen unmittelbar, wer was bereits erledigt hat und können daraus lernen und nachjustieren: „Auf allen Ebenen wird das Verbesserungspotenzial sofort sichtbar,“ sagt Saalmann.

Der Austausch per Smartphone entspreche zudem den Bedürfnissen der jungen digitalaffinen Generation, so Saalmann. Mit mobilen Apps, die den Arbeitsalltag erleichtern, können Arbeitgeber also gerade bei jüngeren Mitarbeitern punkten. Apps für die Personaleinsatzplanung erlauben es dem Filialpersonal beispielsweise, eigenständig Schichten zu übernehmen oder zu tauschen, Dienstpläne und Zeitkonten in Echtzeit einzusehen oder Urlaubsanträge digital einzureichen. Den schnellen Überblick über Einsatzzeiten und wichtige Änderungen per Push-Nachricht empfinden viele Mitarbeiter als Mehrwert. Auch Schulungen lassen sich via Workforce-App schnell und bedarfsgerecht ausspielen. Markt- oder Filialleiter sparen zudem wertvolle Planungszeit.

Nicht zuletzt bieten mobile Apps die Chance, digitale Technologien wie Machine Learning, KI, Sprachsteuerung oder Augmented Reality (AR) einzubinden und für effizientere Prozesse und besseren Service zu nutzen. Selbstlernende Algorithmen unterstützen Planer beispielsweise durch immer treffgenauere Bedarfsprognosen und optimieren die Schichtplanung, indem sie automatisch Bearbei-tungszeiten, zulässige Zeitfenster sowie die jeweils erforderlichen Fähigkeiten für alle anstehenden Aufgaben berücksichtigen. Augmented Reality-Lösungen unterstützen Mitarbeiter durch optische Zusatzinformationen, wenn sie Regale oder Produkte scannen und erleichtern viele Aufgaben. Unternehmen wie dm-drogerie markt oder Coop DK haben beispielsweise bereits Smartphone-Scananwendungen des Schweizer Spezialisten Scandit im Einsatz. 

Quelle: EuroCIS

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