Gastbeitrag • 31.05.2019

Bitte lächeln! Produkte mit Bildern optimal in Szene setzen

Basiswissen zur Erstellung von Produktfotos

Kamerastatif gerichtet auf Pflanzen vor weißer Wand....
Eine Kunst für sich: Seine Produkte richtig in Szene zu setzen.
Quelle: Doopic.com

Ein wichtiger Unterschied zwischen Online- und stationärem Einzelhandel:  Man kann das Produkt nicht fühlen, riechen oder anprobieren. Im Prinzip entscheiden nur die Augen darüber, ob etwas bestellt wird oder nicht.

Das Wichtigste in einem Onlineshop sind daher Produktbilder und Texte, die Produkte in das richtige Licht rücken können. Dafür sollte die Seite modern und ansehnlich gestaltet werden und vor allem zum Geschäft passen.

Die Kraft des Bildes

Das Visuelle ist im Netz und in den sozialen Netzwerken enorm wichtig, Bilder und Videos spielen eine immer größere Rolle, auch beim Shoppen. Dies zeigt sich unter anderem an der Einführung der Shoppingfunktion in Instagram, einem beliebten Onlinedienst zum Teilen von Fotos. In den Apps von einigen Online-Marktplätzen und großen Webshops gibt es das Feature, mithilfe von Bildern Produkte zu suchen, die sogenannte Visual Search.

Bilder werden vom Gehirn 60.000 Mal schneller verarbeitet als Texte. Das heißt, dass Bildsprache und ansprechende Produktbilder den Erfolg eines Onlineshops erheblich mitbestimmen können. Sie präsentieren ein Produkt bestmöglich und sorgen im besten Falle auch für weniger Retouren.

Zwei Frauen in einem Fotostudio vor der Kamera.
Immer wichtig bei Fotos: ein weißer Hintergrund.
Quelle: Doopic.com

Produktfotografie: Selbst machen oder in Auftrag geben?

Ein eigenes kleines Studio ist von Vorteil, wenn man Erfahrungen in der Bilderproduktion hat, oder Mitarbeiter, die sich auskennen und auch eine gute Nacharbeitung gewährleisten. Ist das nicht der Fall, kann sich ein eigenes Studio zu einer Zeit- und Kostenfalle entwickeln. Hat man kein ausgebildetes Personal, sollte man auf ein externes Fotostudio zurückgreifen.

Entscheidet man sich als Unternehmen für einen externen Dienstleister (beispielsweise Doopic), liegen die Vorteile auf der Hand. Man spart Zeit und die Produktion ist für den Auftraggeber nahezu stressfrei. Eindeutiger Nachteil ist der Preis, dieser kann deutlich höher liegen als bei einer Eigenproduktion.

Die Herstellung idealer Produktbilder erfordert Zeit und Geld. Egal ob in einem eigenen Fotostudio oder durch einen externen Fotografen. Darum gilt es, die Vor- und auch die Nachteile genau abzuwägen.

Was beim Fotoshooting zu beachten ist

Von Vorteil ist es, freigestellte Bilder mit einheitlichen, am besten weißen, Hintergründen zu verwenden. Solche Bilder konzentrieren die Aufmerksamkeit des Betrachters auf das Produkt und sind in der Onlinewelt bewährt. Überflüssige Hintergründe lenken nur ab. Solche freigestellten Bilder mit hoher Qualität können bei Bedarf auch für andere Plattformen, beispielsweise Marktplätze wie Amazon oder Ebay verwendet werden.

Außerdem sollte jedes Produkt aus mindestens drei Perspektiven gezeigt werden. Eine Zoomfunktion im Onlineshop hilft den Usern enorm bei der Begutachtung der Produkte und rundet die Darstellung ab.

Zusätzlich kann man noch Bilder integrieren, die das Produkt am Model oder in einem bestimmten Ambiente zeigen. Achten sollte man auch auf die korrekten Farblichkeiten der Produkte und Größen der Bilder. Zu große Bilder sorgen für längere Ladezeiten, falsche Farben können Retouren und Unmut auslösen.

Idealerweise eine runde Sache: der Onlineshop

Auch wenn ein Bild ohne Text funktionieren muss, so sind gute Beschreibungstexte dennoch das Salz in der Suppe und können die Vorteile des Produktes hervorheben. Stichworte, Sortier- und Filterfunktionen, eine übersichtliche Gestaltung und Nutzerfreundlichkeit in der Bedienung – so macht man Kunden das Einkaufen online schmackhaft.

Vernen Liebermann ist Mitbegründer von Doopic.com. Doopic bietet eine Lösung zur Bearbeitung von Produktbildern an. Händler laden ihre Bilder hoch und Doopic kümmert sich mit knapp 1.000 Grafikern um die Bearbeitung von bis zu 10.000 Bildern pro Tag.
Autor: Vernen Liebermann, Doopic.com

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