Updates • 13.10.2021

Corona im stationären Einzelhandel

Aktuelles zu den Entwicklungen der Corona-Pandemie und den Bedingungen für den Handel

Die Corona-Pandemie ist ein andauerndes Dilemma mit ständigen Veränderungen und Herausforderungen für alle Beteiligten: Menschen, Gesellschaften, Unternehmen und Branchen. Hier sammeln wir Nachrichten zur aktuellen Corona-Situation für den Einzelhandel.

NRW-FDP will die Maskenpflicht im Einzelhandel lockern

2021/10/12

Die FDP im Düsseldorfer Landtag will die Maskenpflicht im Einzelhandel im November schrittweise lockern. "Ich wünsche mir, dass wir auch in anderen Bereichen [als den Schulen] angesichts der hohen Impfquoten ab Anfang November zu mehr Normalität zurückkehren. In einem Bekleidungsgeschäft oder Supermarkt, wo es kaum Gedränge gibt, können wir auf eine Maskenpflicht sicherlich verzichten", sagte FDP-Fraktionschef Christof Rasche dem "Kölner Stadt-Anzeiger" (Mittwochausgabe). Nur in sehr hoch frequentierten Geschäften sei das jetzt noch nicht möglich.

Quelle und weitere Informationen: Presseportal.de



Der Einzelhandel in Hessen kann jetzt Ungeimpfte ausschließen

2021/10/12

Ungeimpfte müssten draußen bleiben, alle anderen dürften ohne Maske und Abstand shoppen: Dieses 2G-Modell steht jetzt auch dem Einzelhandel in Hessen offen. Hessens Ministerpräsident Volker Bouffier (CDU) verkündete: Alle Betriebe können wählen, ob sie nur noch Geimpfte und Genesene in die Geschäfte lassen -und dürfen dann auf Abstände und die Maskenpflicht verzichten.

Quelle und weitere Informationen: Hessenschau



Konsumklima fast wieder auf Vorkrisenniveau

2021/09/28

Die Stimmung der Verbraucher hellt sich im September wieder auf. Sowohl Konjunktur- und Einkommenserwartung wie auch die Anschaffungsneigung steigen an. Damit erreicht das Konsumklima den höchsten Wert seit fast eineinhalb Jahren. 

Im Gegensatz zu Konjunktur- und Einkommenserwartung weist die Konsumneigung jedoch ein niedriges Niveau auf. Dies zeigt auch der Vorjahresvergleich. Gegenüber September 2020 beträgt das Minus 25 Punkte. Dieses vergleichsweise niedrige Niveau verwundert nicht, denn Maskenpflicht und Abstandsregeln dämpfen trotz gut gefüllter Geldbeutel nach wie vor die Lust am Einkaufen. Erst wenn diese Beschränkungen wegfallen, wird sich die Konsumneigung nachhaltig erholen können.

Quelle und weitere Informationen: GfK



Wie verändert die Covid-19 Pandemie das Einkaufsverhalten?

2021/09/21

Deutliche Zuwächse bei Online-Shopping, ein stärkeres Preisbewusstsein sowie zunehmende Relevanz von (nachhaltigen) Herstellermarken: Die Covid-19 Pandemie hat das Einkaufverhalten der Konsumenten nachhaltig verändert. Eine aktuelle Studie von GfK untersucht die zugrunde liegenden psychologischen Treiber und zeigt auf, welche davon auch zukünftig Bestand haben und wie sie Zielgruppen, Kanäle sowie „Fast Moving Consumer Goods“-Kategorien nachhaltig beeinflussen.

Viele der durch die Pandemie ausgelösten Effekte im Einkaufsverhalten sind laut GfK-Studien auf veränderte Bedürfnisse, Erwartungen und Hoffnungen der Konsumenten zurückzuführen. Einige Beispiele sind:

  • Bewussterer Konsum
  • Fokus auf Gesundheit
  • Heimatliebe
  • Entschleunigung
  • flexibles Arbeiten

Quelle und weitere Informationen: GfK



Zahlreiche Nachrichten, Artikel und Interviews über den Einzelhandel und die Corona-Pandemie findet ihr auf iXtenso/Coronavirus.



Corona-Arbeitsschutzverordnung verlängert und ergänzt, Impfbereitschaft soll gefördert werden

2021/09/01

Die Corona-Arbeitsschutzverordnung wird an die Dauer der epidemischen Lage gekoppelt und somit bis einschließlich 24. November 2021 verlängert.

Bundesarbeitsminister Hubertus Heil: „Wir brauchen jetzt eine deutliche Steigerung der Impfquote. Die angelaufene vierte Welle kann nur durch mehr Impfungen gebrochen werden. Dazu müssen auch die Betriebe ihre Anstrengungen ausweiten, noch ungeimpfte Beschäftigte zu einer Schutzimpfung zu motivieren. Die Verlängerung der bestehenden und bewährten Schutzmaßnahmen – betriebliche Hygienekonzepte, Kontaktbeschränkungen und regelmäßige Testangebote –  verschaffen uns dafür die notwendige Zeit und helfen, Infektionen in den Betrieben vorzubeugen."

Die Corona-Arbeitsschutzverordnung enthält neu die Verpflichtung der Arbeitgeber, Beschäftigte über die Risiken einer COVID-19 Erkrankung und bestehende Möglichkeiten einer Impfung zu informieren, die Betriebsärzte bei betrieblichen Impfangeboten zu unterstützen sowie Beschäftigte zur Wahrnehmung von Impfangeboten freizustellen.

Ansonsten gelten die bestehenden Arbeitsschutzregeln fort:

  • Betriebliche Hygienepläne sind wie bisher zu erstellen und zu aktualisieren, umzusetzen sowie in geeigneter Weise zugänglich zu machen. Dazu sind weiterhin die SARS-CoV-2-Arbeitsschutzregeln und die branchenbezogenen Praxishilfen der Unfallversicherungsträger heranzuziehen.
  • Arbeitgeber bleiben verpflichtet, in ihren Betrieben mindestens zweimal pro Woche für alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in Präsenz die Möglichkeit für Schnell- oder Selbsttests anzubieten.
  • Der Arbeitgeber kann den Impf- oder Genesungsstatus der Beschäftigten bei der Festlegung der erforderlichen Schutzmaßnahmen berücksichtigen, eine entsprechende Auskunftspflicht der Beschäftigten besteht jedoch nicht.
  • Betriebsbedingte Kontakte und die gleichzeitige Nutzung von Räumen durch mehrere Personen müssen weiterhin auf das notwendige Minimum reduziert bleiben. Dazu kann auch Homeoffice einen wichtigen Beitrag leisten.
  • Arbeitgeber müssen mindestens medizinische Gesichtsmasken zur Verfügung stellen, wo andere Maßnahmen keinen ausreichenden Schutz gewähren.
  • Auch während der Pausenzeiten und in Pausenbereichen muss der Infektionsschutz gewährleistet bleiben.

Die Änderungen treten am 10. September 2021 in Kraft.

Quelle und weitere Informationen: Bundesministerium für Arbeit und Soziales



Kostenpflichtige Corona-Tests, Kundenärger vorprogrammiert? So können Unternehmen sich jetzt vorbereiten

2021/08/13

Ab 11. Oktober wird es – mit wenigen Ausnahmen –  keine kostenlosen Corona-Schnelltests mehr geben. Da jedoch ein negativer Test mit hoher Wahrscheinlichkeit für viele Bereiche des gesellschaftlichen Lebens weiterhin Voraussetzung sein wird, fürchten einige Betriebe nicht nur Umsatzeinbußen, sondern auch Konflikte mit Kunden. [...] Wie können betroffene Unternehmen [...] sich und ihre Teams mit Kundenkontakt also auf diese schwierige Situation einstellen und vorbereiten, um das Konfliktpotenzial im Interesse aller möglichst gering zu halten und Situationen zu entschärfen bevor sie eskalieren können?

Zum einen stehen Unternehmen, deren Kunden von der Regelung betroffen sind, einige digitale Tools zur Verfügung, die sie schon jetzt implementieren können, um im Oktober startklar zu sein. Falls noch nicht vorhanden, können sie beispielsweise auf ihrer Webseite ein FAQ einrichten. Dort könnte ein [Betrieb] dann zum Beispiel Infos zu den jeweils aktuell geltenden Regelungen bereitstellen, etwa zu Testpflicht oder auch wo sich Teststationen in der Nähe befinden. Das entlastet die Mitarbeitenden vor Ort [...]. Denn solche sich wiederholenden Fragen würden ihnen sonst wiederholt gestellt und sie bei ihrer eigentlichen Arbeit immer wieder unterbrechen. Ganz davon abgesehen, dass es auch bei Kunden Frust vermeidet, wenn sie die gesuchten Informationen schnell selbst finden können.

Ebenso hilfreich kann es sein, eine Chatfunktion anzubieten, über die Kunden auf kurzem Wege Fragen klären können bevor sie sich überhaupt auf den Weg [...] machen.

Zum anderen sollten betroffene Unternehmen bereits jetzt in Schulungen, Trainings und Sensibilisierung ihrer Mitarbeitenden investieren, um sie auf potenziell unangenehme Kundenbegegnungen vorzubereiten. Wichtig ist dabei nicht nur die praktische Vorbereitung in Form von konkreten Handlungsempfehlungen, -anweisungen oder -plänen, wiw in bestimmten Situationen vorzugehen ist, sondern auch die mentale Vorbereitung und vor allem Unterstützung. Neben Maßnahmen wie zum Beispiel Deeskalationstrainings und dergleichen, sollten die Betriebe ihren Teams ganz klar kommunizieren, dass ihre eigene Gesundheit und Sicherheit vorgeht und sie im Umgang mit schwierigen Kunden auch klare Grenzen ziehen können und sollen.

Quelle: Kommentar von Ulrich Hoffmann, Director EMEA Central, Zendesk

Zusammenstellung: iXtenso-Redaktion

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